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Gemeinsame Bearbeitung von Projekten

Die aufgeführten Projekte haben einen Nachhaltigkeitsbezug und finden in der Regel mit unterschiedlichen Projektbeteiligten statt. Für die verschiedenen Projektarten (Living-Lab-Projekte, Kooperationsprojekte, Monitoring von Einzelmaßnahmen, ...) finden sich auf dieser Seite eine Kurzbeschreibung und Verweise auf weiterführende Informationen. Für die Inhalte sowie die Sicherstellung der Aktualität auf den externen Seiten sind die entsprechenden Projektbeteiligten verantwortlich. 


Forschendes Lernen - Nachhaltigkeitsforschung in der Praxis

Studierende erhalten im Rahmen des Programms Forschendes Lernen - Nachhaltigkeitsforschung in der Praxis die Möglichkeit, die Nachhaltigkeitsentwicklung ihrer eigenen Universität aktiv mitzugestalten, indem sie neue Ansätze der Nachhaltigkeitsforschung nutzen bzw. neue Themenfelder bearbeiten und erproben können. Dabei können Studierende der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften über den bestehenden Lehrangebotsrahmen in Form ihrer Projektarbeiten, Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten teilnehmen. Das Projekt "Forschendes Lernen - Nachhaltigkeitsforschung in der Praxis" ist ein Kooperationsprojekt des Zentrums für Umweltressourcenmanagement an der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften und des Nachhaltigkeitsbüros der RUB.

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Konzeptentwicklung Photovoltaik für Gebäude auf dem RUB-Campus

Seit 2019 prüft und beauftragt die RUB bei Neubauten aktiv die Nutzungsmöglichkeiten von Photovoltaiktechnologien auf Dachflächen und an Fassaden. Für die Umsetzung und Einbindung ins Energiesystem der Ruhr-Universität Bochum werden unterschiedliche Aspekte vorbereitend ausgearbeitet.

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Dach- und Fassadenbegrünung

Im Rahmen von baulichen Maßnahmen, denen ein hohes CO2-Einsparpotential zugeschrieben wird, tritt das Thema Dach- und Fassadenbegrünung verstärkt in den Vordergrund. Flächendeckende Erfahrungswerte sowie einheitliche Umsetzungsvorgaben sind derzeit noch nicht vorhanden. Neben offenen Fragen zu technischen Randbedingungen, zu berücksichtigenden Auflagen und der Klärung einer fachgerechten Instandhaltung, gilt es zusätzlich den energetischen und ökologischen Nutzen sowie mögliche positive Effekte als Bewertungsgrundlage zu ermitteln und auszuführen.

Zu grundlagentechnischen Annäherung und Identifizierung potenzieller Umsetzungsmöglichkeiten werden Ideen und Erfahrungswerte gesammelt, Umsetzungsmöglichkeiten skizziert und in der Umsetzung befindliche Vorhaben dokumentiert.

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Laufende Living-Lab-Projekte mit Lehrstühlen (Projekt- und Abschlussarbeiten)

Über die an der Ruhr-Universität Bochum vorhandene Expertise in den unterschiedlichen Fachbereichen können Projekte mit Nachhaltigkeitsbezug über die Zusammenarbeit zwischen Universitätsverwaltung und Lehrstühlen bearbeitet werden. Erste Erfahrungswerte und laufende Projekt- & Abschlussarbeiten finden sich in der verlinkten Übersicht.

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Campus Gardening

Im Rahmen des Projekts Campus Gardening können Interessierte seit Juni 2019 direkt auf dem Campus der RUB gärtnerisch aktiv werden.

Dabei stehen Flächen auf dem Nordforum sowie auf der Zentralachse zur Verfügung, die zusammen mit den Expert*innen aus dem Botanischen Garten nach gemeinsam abgestimmten Vorstellungen bepflanzt werden können. Ob Gemüse, Obst, Küchenkräuter oder Zierpflanzen: Die Wahl und die Aufzucht bestimmen alle Teilnehmenden mit. Neben den abgestimmten Beeten sollen künftig auch diverse Küchenkräuter wie Thymian, Rosmarin & Minze verstärkt an verschiedenen Stellen auf dem Campus zu finden sein.

Aus dem Projekt ergaben sich auch weitere Unterprojekte wie die Ausweitung der Nistmöglichkeiten auf dem Campus, die in Kooperation mit dem botanischen Garten und der biologischen Fakultät umgesetzt wird.

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Abgeschlossene Projekte

Bestandsanalyse Nachhaltigkeit

Im Rahmen der UA Ruhr soll dem Thema Nachhaltigkeit eine akzentuierte Aufmerksamkeit zuteilwerden. In diesem Zusammenhang streben die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen einen gemeinsamen Weg zur nachhaltigen Entwicklung der UA Ruhr sowie der jeweiligen Universitäten selbst an. In Form eines offenen Netzwerkes zum wechselseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch sollen gemeinsame Projekte initiiert werden. Hierzu bedarf es im ersten Schritt der Bestandsanalyse der jeweiligen Universitäten zu ihren Nachhaltigkeitsaktivitäten, um darauf aufbauend gemeinsame Handlungsfelder und -bedarfe für weitere Kooperationsarbeiten zu ermitteln.  
 
Die Bestandsanalyse orientiert sich an den Sustainable Development Goals (SDG) und dem in Bearbeitung befindlichen hochschulspezifischen Deutschen Nachhaltigkeitskodex, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen, eine Vergleichbarkeit außerhalb der UA Ruhr zu erzielen sowie eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Bestandsanalyse werden nach dem Projektabschluss von den UA Ruhr-Universitäten für eine individuelle Entwicklung der hochschulspezifischen Nachhaltigkeitsbestrebungen genutzt. 

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Förderprogramm Grüne Infrastruktur

Umsetzung baulicher Biodiversitätsmaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Grüne Infrastruktur

Auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum sind unterschiedliche Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung der Situation vor Ort umsetzbar. Über das vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW entwickelte Förderprogramm Grüne Infrastruktur werden unterschiedliche Maßnahmen zu Teilen gefördert. Nach der Identifizierung realisierbarer Maßnahmen über das Nachhaltigkeitsbüro in Abstimmung mit der Biologischen Fakultät wurde die Unterstützung von zwei Maßnahmen bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt und unter Auflagen bewilligt:

A) Entsiegelung von Boden- und Dachflächen über die Errichtung von Beeten
B) Schaffung von naturbelassenen Aufenthaltsflächen im Freien begleitet durch biodiversitätssteigernde Wildblumenflächen

Die genannten Maßnahmen sollen einen Beitrag dazu leisten, die Biodiversität auf dem Campus zu erhöhen, die Mikroklima- und Umweltbedingungen auf dem Campus zu verbessern, die Aufenthaltsqualität für Studierende, Mitarbeiter*innen und Gäste zu erhöhen, den CO2-Fußabdruck der RUB zu senken sowie die Ressourcen- und Flächeneffizienz auf dem Campus zu steigern.

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Potenzialanalyse - Reaktivierung Bachlauf Querforum Ost

Die verschiedenen Regionen und Flächen im Ruhrgebiet sind in unterschiedlichem Ausmaß von den Folgen des Klimawandels betroffen. Aus diesem Grund sollten in Abhängigkeit der Gegebenheiten vor Ort spezifische lokale Anpassungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Eine bereits heutzutage und künftig verstärkt betroffene Fläche im Bochumer Süden ist der Campus der Ruhr-Universität Bochum. Eine Möglichkeit, den Auswirkungen des Klimawandels auf den Campus entgegenzuwirken, ist die Reaktivierung des künstlichen Bachlaufs im östlichen Campusbereich zwischen den N- und I-Gebäuden. Im Rahmen einer Reaktivierung sollen die positiven Auswirkungen auf das campusregionale Klima und die wirtschaftliche Machbarkeit des Projektes in Kooperation mit verschiedenen Lehrstühlen der Ruhr-Universität Bochum untersucht werden.


Ausweitung der Nistmöglichkeiten

Der Campus der Ruhr-Universität ist mit den vorhandenen Grünflächen Lebensraum für unterschiedliche Kleintier- und Vogelarten. Die Qualität dieses Lebensraums kann auch durch punktuelle Maßnahmen verbessert werden. In Abstimmung mit der Biologischen Fakultät und dem Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum konnten geeignete Standorte für kleinere und größere Höhlenbrüter für die Installation von Nistkästen (vorerst) im Westen (Querforum West) und im Zentrum (Zentralachse) des Campus der Ruhr-Universität Bochum identifiziert werden.

Diese Maßnahme soll einen Beitrag dazu leisten, die Biodiversität auf dem Campus zu erhöhen.

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Aufräumtag im Rahmen der AStA-Greenweek

Gemeinsam die RUB etwas schöner machen! 

Gemeinsam anpacken ist das Motto beim Aufräumtag auf dem RUB-Campus am 03. Juni 2022. Dabei ziehen Studierende, Forscher*innen und Beschäftigte über das Gelände der RUB und sammeln alles ein, was nicht in die Umwelt gehört. Zur Aktion lädt das AStA Referat für Mobilität, Ökologie und Infrastruktur ein. Unterstützt wird die Aktion durch die Organisation Bochum.Bolzt, welche vorher darüber aufklärt wieso Müll gesammelt werden sollte.

Mitmachen

Wer die Aktion freiwillig unterstützen möchte, kommt am 03.06.2022 um 14:00 zum Spielplatz GB. Die Aktion wird eingeleitet von Bochum.Bolzt, danach startet die Aufräumaktion um 14:30. Teilnehmer*innen können sich auf einen gemütlichen Ausklang freuen.

Ausführliche Informationen sind auf der Seite des AStA zu finden sowie in den RUB-news.


 

AStA Referat für Mobilität, Ökologie und Infrastruktur